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Mein Brief an Klaus Wowereit März 2002
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Kaum eine Naturerscheinung beschäftigt die Menschen täglich so, wie das Wetter,
und dies, ist ihnen meist noch nicht einmal bewußt.
Hört man sich in Deutschland um, wird ständig über das Wetter geklagt.
Eben noch zu kalt ist es morgen schon zu heiß,
sehnt man sich gestern noch nach Regen ist es heute schon zu viel des Naß.
In vielen Gegenden der Welt ist das Wetter tatsächlich lebensbedrohend oder
wirkt sich im täglichen Leben weit stärker aus, als wir es gewohnt sind.
Spätestens nachdem ich 1996 an der Ostküste der USA den Hurrican Bertha miterleben durfte
und wenig später bei muggy weather, 35° C im Schatten, die Windschutzscheiben meines Autos
von außen beschlagen waren, empfinde ich unser Wetter als angenehm,
wenn nicht gar als langweilig.
Betrachtet man die Klimaveränderungen der vergangenen Jahrmillionen
wirkt auch die Klima-Modediskussion lächerlich.
Damit will ich nicht sagen, das wir nicht über die Emission von Treibhausgasen
nachdenken und so gut es geht gegensteuern müssen.
Warum vergessen wir aber dabei einen ganz wichtigen Punkt, nämlich die Emission von Wasser?
Was wir da so unter anderem in die Hochathmosphäre pusten hat, nachgewiesen, einen
viel höheren Effekt als das vielbesprochene CO2.
Würde man jedoch dieses Problem thematisieren, blieben nur zwei ernstzunehmende Lösungen
um die Wasseremission bei Energieerzeugung zu reduzieren:
Kernenergie -auch keine Lösung-
Reduzierung des Energieverbrauchs -wer will das?- und dann
begreift man schon vor welchem Dilemma wir stehen.
Den Solarenergiefans, die an dieser Stelle aufstöhnen empfehle
ich sich mal mit dem Energieverbrauch zur Herstellung einer Solarzelle zu beschäftigen.
Nun, ich werde sehr wahrscheinlich die durch unsere Zeit eventuell
verursachten Klimaveränderungen nicht erleben.
Vielleicht macht ja die Natur mal morgen oder irgendwann
das, was sie immer wieder getan hat, eine so genannte
Klimakatastrophe.
Was wir bisher erleben, liegt jedenfalls alles noch im Jahrtausendmittel.
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